Wie wird der Sommer 2022 aussehen?

Die Sommersaison wird immer wichtiger. Sowohl bei den Übernachtungen (von 62 Millionen auf 79 Millionen) als auch beim Umsatz (von 9,5 Milliarden Euro auf 14,5 Milliarden Euro) gab es zwischen 2009 und dem Vor-Krone-Jahr 2019. August (mehr als 20 Millionen Übernachtungen) deutliche Steigerungen September 2021 (mehr als 11,7 Millionen Übernachtungen) verzeichneten sie sogar Rekordwerte. Aber lässt sich diese Dynamik auch im Post-Crown-Tourismus aufrechterhalten?

Ja, sagt Lisa Weddig, Leiterin der österreichischen Werbeabteilung, optimistisch. „Unsere Umfragen zeigen, dass Österreichs Stärken bei den beliebtesten Urlaubstarifen seit Ende März nochmals gestiegen sind.“ Optimistisch ist, dass die Nachfrage nicht mehr nur von der DACH-Region abhängt. Die Lage der Sommerreserven ist gut: Positive Anzeichen gibt es laut Weddig von den Märkten in Mittel- und Osteuropa, aber auch in Südeuropa, den Niederlanden und den arabischen Ländern. Auch die Auswirkungen des Ukrainekrieges scheinen sich weniger stark ausgewirkt zu haben als erwartet.

Die rasante Entwicklung der Inflation, die besonders in den osteuropäischen Nachbarländern hoch ist, bleibt ein Fragezeichen. Ob dies zu einer Reisebefreiung führen wird, kann jedoch nicht vorhergesagt werden.

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