Der Krieg wirkt sich auf die Region aus, der Krieg in der Ukraine ist auch in Armenien zu spüren, obwohl die Zahl der Flüchtlinge begrenzt ist. Viele armenische Arbeitsmigranten in Russland beispielsweise seien zurückgekehrt, weil sich der Wechselkurs nicht mehr für Arbeit lohne, sagte Artur Tsaghararyan, der Bürgermeister von Ijewan (Verwaltungszentrum der Region, Anm. d. Red.), der APA. In Armenien sind die Preise seit Kriegsbeginn um 20 bis 30 Prozent gestiegen, viele kleine Betriebe sind bankrott gegangen. Vor allem in den Dörfern wird das Leben schwieriger. Armenien ist wirtschaftlich sehr abhängig von Russland. Russische Unternehmen dominieren beispielsweise die Energie- und Mobilfunkbranche, die Bahn gehört zu 100 Prozent der russischen Staatsbahn.