- Viktorija Golubic besiegte Ajla Tomljanovic beim WTA-250-Turnier in Nottingham (GBR) mit 6:2, 7:6 (8:6) und steht im Halbfinale.
- Für den 29-Jährigen ist es der erste Einzug ins Viertelfinale bei einem Rasenturnier.
- Im Viertelfinale in ‘s-Hertogenbosch (NED) unterlag Belinda Bencic der Russin Veronika Kudermetowa mit 4:6, 2:6.
Viktorija Golubic (WTA 55) hat sich im vergangenen Jahr als hervorragende Rasenspielerin erwiesen und erreichte in Wimbledon das Viertelfinale. Jetzt erreichte er in Nottingham zum ersten Mal in seiner Karriere ein Halbfinale auf der grünen Fläche.
Vor der 10 Plätze höheren Australierin Ajla Tomljanovic, vor der sie in den beiden vorangegangenen Duellen verloren hatte, wurde Golubic zu Beginn mit 1:2 gebrochen. Doch er reagierte stark und sicherte sich mit 5 Spielen (inklusive drei Breaks) in Folge die erste Runde.
Legende: Entwicklung zur Rasenspezialistin Viktorija Golubic. Reuters/Jason Cairnduff
Jetzt gegen das Risiko
Auch der Start in den zweiten Satz scheiterte für den Schweizer, der das Service umgehend verlassen musste. Aber er glich aus und machte das 2:2. Nachdem er ein weiteres Break zum 4:3 verpasst hatte, nutzte er seinen dritten Punkt des Spiels nach 92 Minuten im Tiebreak.
Im Halbfinale trifft Golubic auf Alison Riske (WTA 40). Zürich hat gegen den Amerikaner eine ausgeglichene Bilanz. Die beiden vorangegangenen Duelle fanden auf Sand statt.
Bencic scheidet in ‘s-Hertogenbosch aus
Der Halbfinal-Platz von Belinda Bencic beim Rasenturnier von ‘s-Hertogenbosch in den Niederlanden ging jedoch ins Leere. Die Nummer 2 der Schweiz (WTA 17) unterlag am Ende der Russin Veronika Kudermetowa (WTA 24) in 2 Sätzen (4:6, 2:6).
Swiatek mit einer Schulterverletzung
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Die polnische Weltranglistenerste Iga Swiatek kann wegen einer Schulterverletzung nicht am Berliner Rasenturnier teilnehmen. Der 21-Jährige ist aktuell der Featured Player auf der WTA-Tour. Seit 35 Spielen ist sie ungeschlagen, zuletzt gewann sie die French Open in Paris.
Allerdings hätte die erste Runde auch in eine andere Richtung gehen können. Bencic zwang Kudermetowa im 8. Spiel mehrfach, breakte dann aber sofort zum 4:5. Im 10. Spiel hatten die Ostschweizer die Chance zum Rebreak. Sein Gegner konnte sie verteidigen und das Set trocken legen.
Im zweiten Durchgang musste Bencic sein erstes Aufschlagspiel abgeben. Nach zwei kurzen Kontern ließ der Widerstand des Olympiasiegers nach und nach nur 87 Minuten stand die Niederlage fest.