Do, 17:48 Uhr Software cmk Schon beim ersten iPad waren sich Presse und Kunden einig: Das Gerät ist im Grunde ein iPhone mit großem Bildschirm. Die iPad-Hardware ist im Laufe der Jahre leistungsfähiger geworden, aber die Einschränkungen von iOS (oder später iPadOS) bleiben weitgehend gleich. Während Apple das iPad als Gerät für Kreative und „Content Creators“ vermarktet, sieht die Realität anders aus: Sie stoßen oft schon bei „normalen“ Aufgaben an die Grenzen des iPad.
Eine der Schwächen des iPad ist die mangelnde Flexibilität, mit mehreren Anwendungen zu arbeiten. Es können zwar zwei Anwendungen nebeneinander platziert werden, das Verfahren ist jedoch umständlich und nur für zwei Programme gedacht, unabhängig von der Bildschirmgröße.
Spuren im „Multitasking-Modus“ Steve Troughton-Smith entdeckte einen sehr interessanten Hinweis auf ein Feature nahe dem öffentlichen WebKit-Repository: Apple-Entwickler passten WebKit an einen neuen „Multitasking-Modus“ im Betriebssystem an.
WebKit ist das Framework, das die Anzeige von Websites auf macOS, iOS, iPadOS und watchOS ermöglicht und sowohl in Safari als auch in Anwendungen von Drittanbietern verwendet wird.
Anscheinend wurde es für das iPad 16 eingeführt. Es sieht so aus, als würde Apple wahrscheinlich einen speziellen Modus für das iPad 16 einführen, um schwebende, vergrößerte Fenster auf einem Desktop zu ermöglichen, ähnlich wie bei macOS. Es ist noch nicht klar, wie diese Funktion konkret implementiert wird, aber die Befreiung von iPadOS von einer der Einschränkungen von iOS könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein. Gerade bei größeren iPad-Modellen oder beim Anschluss externer Displays könnte dieses Feature eine deutliche Verbesserung darstellen.
iPadOS 16 auf der WWDC 2022 Es wurden noch keine gültigen Informationen über kommende Versionen von iOS und iPadOS veröffentlicht. Apple wird iOS 16 und iPadOS 16 auf der Worldwide Developers Conference 2022 am 6. Juni erstmals der Öffentlichkeit zeigen. Die Konferenz WWDC 2022 findet um 10 Uhr Ortszeit (19:00 Uhr deutscher Zeit) statt und MacTechNews.de wird wie gewohnt über alle Neuerungen berichten.
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